Portofrei shoppen – bis zum 12.10.2026
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PFW26
Daniela Altenhöner (Privatperson), Verl
Auf einem privaten Grundstück inmitten von Maisfeldern wird seit März 2025 ein Nahrungswald angelegt. Ziel ist die Schaffung eines nachhaltigen Lebensraums für Bienen, Insekten und weitere Tiere sowie Pflanzen. Auf einer Fläche von etwa 30 × 3 Metern wurden gezielt nicht-invasive Pflanzen mit durchdachtem Blühzeitenkonzept gepflanzt. Das Projekt ist vollständig eigenfinanziert. Erste Erfolge zeigen sich bereits durch die Ansiedlung verschiedener Insekten, Molche und Kröten. Mittelfristig sollen weitere Pflanzen und Strukturen ergänzt sowie Nachbarinnen und Nachbarn zur Nachahmung inspiriert werden.
Sentana Stiftung, Bielefeld
Die Sentana Stiftung plant die Anschaffung von Regentonnen für alle 14 Gebäude des Dorfes Sentana. Gesammeltes Regenwasser soll gezielt zur Bewässerung von Blumen, Pflanzen und Gemüsegärten eingesetzt werden, um Trinkwasser zu schonen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Umweltbildung: Kindergruppen gießen gemeinsam die Beete und erlernen dabei spielerisch den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser. Das Projekt verbindet aktiven Umweltschutz, Ressourcenschonung und pädagogische Arbeit und soll ein praktisches Beispiel für nachhaltiges Handeln im Alltag setzen.
Haltestulle eG, Bielefeld
Die Haltestulle eG ist ein genossenschaftlich getragenes Café in Bielefeld Mitte Ost mit dem Konzept bio, regional, vegetarisch und vegan. Als offener Quartierstreffpunkt verbindet es Gastronomie, Kulturveranstaltungen und Quartiersarbeit. Das Café arbeitet mit lokalen Produzenten, setzt auf kurze Lieferketten und ist Partnerbetrieb des Projekts MoNaTour. Zur weiteren Stärkung des gemeinnützigen Engagements ist die Gründung eines Vereins geplant. Gesucht wird Startkapital für die Vereinsgründung sowie die Weiterentwicklung als Gemeinschaftsort ohne institutionelle Regelförderung.
Peru-Aktion e.V., OWL
Der Verein Peru-Aktion e.V. aus OWL unterstützt das Centro Yanachaga, ein Kinder- und Jugend-Sozialprojekt im peruanischen Bergurwald. Rund 60 bedürftige Kinder erhalten dort Unterkunft, Schulbildung und praktische Berufsorientierung. Das Projekt fördert zudem Umweltbewusstsein: Brandrodung wird eingedämmt, Schulklassen pflanzen Bäume. Wasserkraft, Biogemüsegärten und Viehhaltung sichern die Teilselbstversorgung. Seit 1989 trägt sich das Projekt zu einem Drittel selbst und ist auf Spenden angewiesen, um trotz steigender Kosten weitergeführt werden zu können.
Naturpädagogisches Zentrum Schelphof e.V., Bielefeld
Das Naturpädagogische Zentrum Schelphof e.V. ist seit 25 Jahren außerschulischer Lernort an einem real wirtschaftenden Biobauernhof in Bielefeld. Jährlich besuchen über 1.000 Kinder und Jugendliche die Einrichtung und erleben ökologische Landwirtschaft und bäuerliche Kulturlandschaft hautnah. Das Preisgeld soll die Miete der zentralen Schulackerfläche für die Jahre 2026 bis 2028 finanzieren (1.200 € pro Jahr). Der Verein erhält keine institutionelle Förderung und finanziert sich über Projektmittel und Spenden. Der Schulacker ist unverzichtbare Grundlage für das gesamte umweltpädagogische Programm.
Familienzentrum Montessori Kinderhaus Brackwede, Bielefeld
Das Montessori Kinderhaus Brackwede plant die Errichtung eines überdachten Fahrradunterstands für Familienfahrräder, Lastenräder und Anhänger. Derzeit fehlt ein geeigneter, wettergeschützter Abstellplatz, wodurch das Fahrrad als Verkehrsmittel weniger attraktiv ist. Ein strukturierter Unterstand soll Eltern die alltägliche Anreise mit dem Rad erleichtern und zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen. Gleichzeitig soll Kindern frühzeitig ein Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität vermittelt werden. Die geschätzten Kosten betragen ca. 2.500 € und sind durch Spenden zu finanzieren.
Ökologische Siedlungsgemeinschaft Waldquellenweg, Bielefeld
Die ökologische Siedlungsgemeinschaft Waldquellenweg in Bielefeld plant die Umstellung ihrer Wärmeversorgung von fossilem Erdgas auf erneuerbare Energien. Vorgesehen ist eine Kombination aus Erd- und Luftwärmepumpen, eingebunden in das bestehende Nahwärmenetz der rund 100 Wohneinheiten. Das Projekt wird als Pilotprojekt gemeinsam mit den Stadtwerken Bielefeld entwickelt und soll bei erfolgreicher Umsetzung als Modell für weitere Quartiere dienen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. €; für die Anpassung des Nahwärmenetzes wird Unterstützung gesucht.
Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V. (GNU), Herzebrock-Clarholz
Die GNU hat 2025 ein ehemaliges Transformatorhaus in Herzebrock-Clarholz übernommen und zu einem Fledermausturm umgestaltet. Das Gebäude inklusive 80 m² Rasenfläche dient nun als Schutz- und Lebensraum für Fledermäuse. Für 2026 sind Instandhaltungsmaßnahmen geplant: ein Innenanstrich, Ausbesserungen an der Außenfassade sowie die Bepflanzung des Grundstücks mit insektenfreundlichen Sträuchern, die gleichzeitig als Schutz- und Nahrungsraum für Vögel dienen sollen. Das Projekt wird ehrenamtlich vom örtlichen Arbeitskreis der GNU betreut.
Private Initiative (Isa Freifrau von Elverfeldt), Paderborn-Wewer
Auf einer historischen Burgwiese in Paderborn-Wewer werden Kinder zu Entdeckern nachtaktiver Insekten – insbesondere Nachtfalter und seltener Käfer wie dem Nashornkäfer. Mithilfe von Licht und einer wissenschaftlichen Bestimmungs-App können die Kinder Arten selbst bestimmen und dokumentieren. Bisher wurden fast 600 Nachtfalterarten nachgewiesen. Ergebnisse fließen in Fotobücher ein, die auf die Bedeutung von Biodiversität aufmerksam machen. Das privat finanzierte Projekt läuft seit 2020 und leistet einen Beitrag zum Citizen-Science-Artenschutz.
MARLA (Karoline Keeling), Bielefeld
Die Bielefelder Illustratorin und Streetart-Künstlerin MARLA entwickelt ein illustriertes Kinderbuch über die Artenvielfalt in Ostwestfalen-Lippe. Zielgruppe sind Kinder im Grundschulalter (6–10 Jahre). Das Buch stellt heimische Tier- und Pflanzenarten in konkreten Lebensräumen wie dem Teutoburger Wald, der Senne und urbanen Grünflächen vor. Interaktive Elemente wie Entdecker-Checklisten sollen Kinder zum Erkunden animieren. Geplant ist eine ökologische Produktion auf Recyclingpapier in einer regionalen Druckerei. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 10.500 bis 11.500 €.
Schulbauernhof Ummeln e.V., Bielefeld
Der Schulbauernhof Ummeln e.V. plant die Anlage eines ca. 10 m² großen Sandariums direkt vor dem bestehenden Insektenhotel auf dem Vereinsgelände. Da etwa 75 % der Wildbienenarten sandige Böden als Nistplatz bevorzugen und solche Flächen durch Flächenversiegelung immer seltener werden, soll das Sandarium bodennistenden Wildbienen zusätzliche Nistmöglichkeiten bieten. Zugleich dient es als Lehr- und Erlebnisobjekt für die wöchentlich besuchenden Schulkinder. Die Umsetzung soll in Eigenleistung erfolgen; die Materialkosten belaufen sich auf ca. 1.200 €.
Ruth (Einzelperson), Rietberg
Ruth engagiert sich seit Jahren als ehrenamtliche Naturschutzwächterin in den Rietberger Emsniederungen. Fast täglich sammelt sie Müll aus der Natur, um Tiere vor Gefahren durch Plastik, Schnüre und Angelköder zu schützen. Darüber hinaus meldet sie Verschmutzungen an zuständige Kommunen, hakt bei ausbleibendem Handeln nach und spricht Menschen auf umweltschädliches Verhalten direkt an. Ihr jährlicher Einsatz umfasst rund 180 Stunden. Das Engagement findet ohne institutionelle Förderung statt und wird lediglich durch eine geringe Aufwandspauschale unterstützt.
Schulbauernhof Ummeln e.V., Bielefeld
Der Schulbauernhof Ummeln e.V. plant die Installation eines Tröpfchenbewässerungssystems im Gewächshaus. Die bisherige Handbrausenbewässerung von Tomaten und Gurken ist zeitintensiv und wasserineffizient. Das neue System leitet Wasser direkt an die Wurzeln, reduziert den Wasserverbrauch und verbessert die Versorgung der Pflanzen. Gleichzeitig dient es den regelmäßig besuchenden Schulkindern als anschauliches Lehrbeispiel für ressourcenschonende Bewässerungsmethoden. Die Umsetzung soll durch Ehrenamtliche in Eigenleistung erfolgen; die Materialkosten betragen ca. 500 €.
Crowd & Rüben e.V., Steinhagen
Crowd & Rüben e.V. plant auf dem Vereinsgelände in Steinhagen eine multifunktionale Kräuter-Oase. Im Zentrum steht ein insektenfreundliches Kräuterbeet mit heimischen und teils vergessenen Nutzpflanzen. Ergänzt wird die Anlage durch einen beschilderten Lehrpfad, Sitz- und Liegeflächen sowie einen solarbetriebenen Kräutertrockner. Das Projekt verbindet ökologische Bildung, Erholung und praktischen Naturschutz. Zielgruppen sind Vereins- und Solawi-Mitglieder, Kindergartengruppen, Schulklassen und interessierte Besucherinnen. Die Gesamtkosten betragen ca. 5.000 €; eine Anschubfinanzierung wird benötigt.
Afrika Wakati e.V., Bielefeld
Das Community Atelier des Vereins Afrika Wakati e.V. ist eine niedrigschwellige Textilwerkstatt im Bielefelder Stadtteil, die Ressourcenschonung, soziale Teilhabe und handwerkliche Bildung verbindet. Das Atelier arbeitet überwiegend mit gespendeten Stoffen, bietet Reparatur-Workshops und Kleidertausch-Events an und hält Textilien damit länger im Kreislauf. Seit dem Start 2023 haben über 100 Menschen das Angebot genutzt. Das Projekt erhält Unterstützung durch das BAMF und die Stadt Bielefeld; zur langfristigen Absicherung werden weitere Fördermittel gesucht, unter anderem für eine Teilzeitstelle zur Professionalisierung.
Schulverein Isselhorst, Freunde und Gönner unserer Schule, Gütersloh
Auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Isselhorst soll auf einer ungenutzten Fläche von ca. 18 m² ein Schulgarten entstehen. Geplant sind Hochbeete für Gemüse und Kräuter, ein Naschgarten, Blühstreifen sowie Naturmodule wie Insektenhotel und Komposter. Ein nachhaltiges Regenwasser-Bewässerungssystem ersetzt einen fehlenden Wasseranschluss. Der Garten soll dauerhaft in den Schulalltag integriert werden und Kindern ökologische Zusammenhänge erlebbar machen. Die geschätzten Gesamtkosten betragen ca. 1.250 €; weitere Zuschüsse bestehen nicht.
Bestatterinnen Noller & Ziebell, Bielefeld
Das Projekt der Bestatterinnen Noller & Ziebell verbindet Trauerbegleitung mit nachhaltigem Textilhandwerk. In Workshops unter Anleitung einer Textilkünstlerin können Teilnehmende aus gebrauchten Kleidungsstücken und Wohnstoffen Textilcollagen, Decken oder Erinnerungsobjekte herstellen. Die gemeinsame kreative Arbeit soll Trauer greifbar machen und einen offenen Umgang mit Sterben und Tod fördern. Gleichzeitig werden Textilien dem Kreislauf zurückgegeben statt entsorgt. Das Preisgeld soll als Honorar für die Textilkünstlerin eingesetzt werden, um mehrere Workshops realisieren zu können.
NaturhelDT, Detmold
NaturhelDT ist eine 2024 gegründete Bürgerinitiative in Detmold, die sich ehrenamtlich für den Erhalt und die Wiederansiedlung von Artenvielfalt im Stadtgebiet einsetzt. Die Initiative berät Privatpersonen und Unternehmen zu naturnaher Gartengestaltung, arbeitet mit der Freien Waldorfschule zusammen und hat ein Impulspapier zur Artenvielfalt an die Stadtverwaltung eingereicht. Die Arbeit erfolgt vollständig ohne finanzielle Förderung. Ein Preisgeld würde für Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Homepage) sowie die Umsetzung konkreter Bepflanzungsprojekte eingesetzt.
Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V. (Die Falken), Bielefeld
Im Projekt tauchen Grundschulkinder und Vorschulgruppen in die Tier- und Pflanzenwelt des Teichs auf dem Ramsbrockhof ein. Durch Beobachtungen und kreative Gestaltung entwickeln sie ein Verständnis für das Ökosystem Teich und den Wert nachhaltigen Handelns. Geplant ist außerdem die Gestaltung von Schautafeln zum Thema Ökosystem Teich. Da geeignete Sitzmöglichkeiten fehlen, soll eine wettergeschützte Outdoor-Sitzgruppe für bis zu 10 Kinder angeschafft werden. Die Gesamtkosten betragen ca. 2.500 €, eine Förderung besteht bisher nicht.
Gemeinschaftsgarten, Verl
Eine Mehrgenerationeninitiative aus fünf Personen pflegt den Selbstversorgergarten eines Siedlungshauses aus den 1950er-Jahren in Verl. Durch den Einsatz alter, regionaler Saatgutsorten und die Nutzung einer Hauszisterne zur Bewässerung ist der Garten ein Lebensraum für Flora und Fauna. Aufgrund zunehmender körperlicher Einschränkungen der Mitglieder sollen drei Kombinationen aus Hoch- und Frühbeet in Eigenleistung errichtet werden, um die Gartenarbeit zu erleichtern und die Anbausaison zu verlängern. Die Materialkosten betragen ca. 900 €; ohne externe Förderung ist die Umsetzung nicht möglich.
Lippe im Wandel – Transition-Town-Initiative, Detmold
Die WANDEL-WERKSTATT in Detmold ist die zentrale Anlaufstelle der Transition-Town-Initiative Lippe im Wandel. Das Angebot umfasst einen Leihladen (Deleila), monatliche Repair-Cafés, Kleidertausch-Events, Upcycling-Workshops, eine Saatgutbörse und Bildungsformate für Schulen. Ziel ist die Reduzierung von Konsum, die Verlängerung von Produktlebenszyklen und die Förderung lokaler Kreisläufe. Der Verein ist seit über zehn Jahren aktiv, arbeitet mit der Stadtverwaltung Detmold und weiteren Bildungspartnern zusammen und finanziert sich durch kommunale Mittel, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Kulturlandschaft Sundern-Samtholz-Brock, Herzebrock-Clarholz
Die Initiative Kulturlandschaft Sundern-Samtholz-Brock setzt sich seit 1996 für den Erhalt der namensgebenden Kulturlandschaft in Herzebrock-Clarholz ein. Aktuell richtet sich das Engagement gegen den geplanten Bau der Bundesstraße B64n (4zu1-Ostmünsterlandverbindung), die als zentrale Bedrohung für das Landschafts- und Naturerbe der Region gilt. Die Arbeit erfolgt vollständig ehrenamtlich und spendenfinanziert. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens im August 2026 ist eine Jubiläumsveranstaltung geplant, für die eine finanzielle Unterstützung gesucht wird.
Organisation
Teilbar Schloss Hamborn e.V.
Die Initiative setzt im Raum Paderborn ein gemeinschaftliches Mobilitätsprojekt um. Ziel ist es, durch Teilen von Fahrten und Nutzung ressourcenschonender Verkehrsmittel den Individualverkehr zu reduzieren und Umwelt sowie Gemeinschaft zu stärken. Dafür wurden u. a. Gemeinschaftsfahrzeuge, eine Mitfahrbank, eine Buchungsplattform sowie regelmäßige Fahr- und Repair-Angebote etabliert. Das Projekt ist teilweise gefördert und wird durch Spenden ergänzt. Künftig soll eine erweiterte Plattform entstehen mit der die Bewohner*innen des Ortes ihre privaten Fahrten als Mitfahrgelegenheit oder Mitbringmöglichkeit anbieten können. Ziel: Private Fahrten besser bündeln und möglichst vielen Menschen eine nachhaltige Mobilität im Alltag ermöglichen.